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1. Das Verhalten der Katzen im Freigang im Vergleich zur reinen Wohnungshaltung |
Kerstin

Luuuddeerrr....sagt Arne...


Dabei seit: 15.08.2006
Beiträge: 1.396
Herkunft: Heinsberg Katzen: 3 Katzenrassen: EKH und BKH
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1. Das Verhalten der Katzen im Freigang im Vergleich zur reinen Wohnungshaltung |
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Katzen sind die geborenen Jäger, die all ihre Sinne in perfekter Vollkommenheit auf die Jagd ausgerichtet haben. Ihre besonderen Fähigkeiten liegen beim Hochsprung, im Balancieren und auch in der Reaktionsschnelligkeit. Dazu sind Katzen überaus intelligent und lernfähig. Sie können sich den verschiedensten Gegebenheiten ohne Probleme anpassen.
Eine Katze im Freigang kann all ihre Sinne und Fähigkeiten in freier Natur voll auskosten und nutzen, doch nicht immer ist ein gefahrloser Freigang möglich. Und da liegt es in unserer Verantwortung als Dosenöffner für eine artgerechte Haltung in der Wohnung zu sorgen, damit unsere Fellnasen auch „Indoor“ ihre Katzennatur ausleben können.
Hier möchte ich das Wesen und die natürlichen Instinkte der Katzen etwas näher betrachten, damit man ein besseres Verständnis für ihr Verhalten, gerade in der Wohnung, bekommt.
Katzen sind mit sehr sensiblen Sinnesorganen ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, perfekt zu Jagen. Zum Speiseplan einer Katze gehören Mäuse, Maulwürfe, Vögel, Eidechsen, aber auch Fische und Frösche, alle möglichen Insekten, wie Heuschrecken oder Schmetterlinge. Die meisten Katzen bevorzugen einen bestimmten Beutetyp, auf den sie sich dann auch regelrecht spezialisieren können.
Mit ihrem großen Blickfeld können sie Bewegungen viel schneller sehen, als wir Menschen. Gerade nachts ist ihr Sehsinn durch eine Art Verstärker in ihren Augen, der für bessere Lichtausnutzung sorgt, legendär.
Für eine erfolgreiche Jagd sorgt allerdings viel mehr ihr gutes Gehör. Besonders sehr hohe Töne hört eine Katze wesentlich besser als Hunde oder Menschen. Katzen können räumlich hören, was bedeutet, dass sie nicht nur eine Bewegung ihrer Beute sehen, sie können die kleinste Bewegung und kleinste Abweichungen der Töne durch ihr Gehör perfekt lokalisieren.
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Die Menschen werden durch Gesinnungen geeinigt...
...und durch Meinungen getrennt.
Goethe
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01.09.2006 23:36 |
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Kerstin am
01.09.2006 um 23:36 verfassten Beitrag.
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Kerstin

Luuuddeerrr....sagt Arne...


Dabei seit: 15.08.2006
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Herkunft: Heinsberg Katzen: 3 Katzenrassen: EKH und BKH
Themenstarter
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Katzen haben unterschiedliche Jagdmethoden.
Bei ihrem Streifzug durchs Revier achtet sie automatisch auf jedes Geräusch. Hört sie eine mögliche Beute, konzentriert sie sich voll und ganz auf die Richtung, in der sie das potentielle Opfer erwartet. Bestätigt sich ihr Verdacht auf Beute beginnt erst die eigentliche Jagd.
Lauern, anschleichen, überlegen, wie sie am Besten vorgeht, absolute Konzentration und perfekte Körperspannung – und schließlich der Hechtsprung auf die Beute!
Katzen warten aber auch genauso geduldig in völliger Konzentriertheit in etwas Abstand vor einem Mäuseloch, sofern ihr Geruchssinn bestätigt, dass sich das Warten lohnen könnte.
Erscheint eine Maus, hat diese fast keine Chance zu entkommen.
Übrigens spielen Katzen nicht mit ihrer Beute weil sie Spaß am Leiden der Tiere haben. Besonders junge Katzen spielen auf diese Art mit ihrer Beute, aber auch satte, von ihren Menschen gefütterten Katzen. Dieses Spielen ist wichtig, manchmal auch ÜBERLEBENSwichtig, um die Jagdtechnik auszufeilen, ständig zu trainieren und nichts zu verlernen.
Man sieht also, dass Freigänger bei ihren Streifzügen durch ihr Revier schon eine ganze Menge Energie in ihr Jagdverhalten stecken. Wohin sollen nun unsere Wohnungskatzen mit dieser angestauten Energie?
Es ist also enorm wichtig, da einen Ausgleich zu schaffen. Man muss seiner Wohnungskatze ein paar interessante Spiele bieten, Jagdspiele zum Beispiel, da sie sich bewegen sollen, auch um Aggressionen abzubauen. Am Besten für solche Jagdspielchen ist natürlich ein Katzenpartner. Aber auch Fellmäuse, Bälle, Spielangeln, raschelnde, kratzende, leise fiepende Spielzeuge lösen bei der Katze eine enorme Anziehungskraft aus.
Auch zu Höhlen umfunktionierte, mit Löchern ausgestattete Kartons eignen sich prima als Katzenspielzeug.
Wichtig ist, dass in der „Beute“ Bewegung ist. Sonst wird es langweilig. Dabei ist es für die Katze ein besonderer Spaß, wenn man das Verhalten der natürlichen Beute imitiert.
Wie wäre es, wenn man mit einem kleinen Stofffetzen, an einer Spielangel befestigt, die abrupten Bewegungen einer Maus nachahmt, die „Beute“ hinter eine Ecke verschwinden lässt, oder in einem Loch im Karton? Mit einem Federwedel kann man einen Vogel imitieren, ein wenig am Boden hüpfen lassen, dann wieder auf einen „Ast“ usw.…Natürlich muss auch für ausreichende Deckung gesorgt werden. In freier Natur verstecken sich die Katzen hinter hohen Graßbüscheln kleinen Hügeln, Baumstämmen. In der Wohnung können dazu Kissen, Kartons, Papiertüten dienen.
Der Fantasie bei der Erfindung von Jagdspielen sind keine Grenzen gesetzt. Diese Spiele sind für reine Wohnungskatzen äußerst wichtig und notwendig, damit sie ihre natürlichen Sinne trainieren und sich abreagieren können. Spielt man mit seinen reinen Wohnungskatzen täglich eine, oder mehrere Runden und berücksichtigt dabei ihre Katzennatur, bleiben sie nicht nur körperlich fit, sondern auch psychisch.
Nun haben wir einen kleinen Eindruck, auf welche Art und Weise ein Freigänger in der Natur seinen Jagdtrieb auslebt und sich Nahrung verschafft.
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Goethe
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02.09.2006 00:44 |
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Kerstin am
02.09.2006 um 00:44 verfassten Beitrag.
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Luuuddeerrr....sagt Arne...


Dabei seit: 15.08.2006
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Herkunft: Heinsberg Katzen: 3 Katzenrassen: EKH und BKH
Themenstarter
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Auf welche Art verspeist die Katze denn nun ihre Beute (wenn sie sie verspeist)?
In der freien Natur sucht sich die Katze für ihr Mahl einen ruhigen geschützten Platz, meist in ihrem, oder in der Nähe ihres Zuhauses. Die Katze will sich zum Verspeisen der Beute sicher fühlen und frisst dann in der geduckten, kauernden Haltung. Wird die Katze gestört, so verteidigt sie ihr Futter hart, oder aber sie zieht sich zurück (je nach Charakter). Kleinere Tiere verspeist die Katze sofort an Ort und Stelle des Fangs.
Der ausgeprägte Geruchssinn, der eigentlich einen wichtigen Teil der Katzen-Kommunikation ausmacht, kommt auch beim Fressverhalten zusammen mit dem ebenso ausgeprägten Geschmackssinn der Katzen zum Zuge. Katzen riechen intensiv an ihrem Futter, erst dann wird kurz gekostet und bei Gefallen, gefressen.
Demnach wird auch eine gefangene Maus zuerst intensiv beschnüffelt, dann probiert und erst wenn alles in völliger Ordnung scheint, heftig ausgeschüttelt um Dreck zu entfernen, und schließlich, den Kopf voran, verspeist. Manche Innereien wie die Gallenblase werden verschont und übrig gelassen.
Selbst Kitten lernen in freier Natur schon recht früh alle möglichen Jagd und Fresstechniken, indem die Mutter ihnen halbtote oder lebende Mäuse ins Nest bringt.
Wie man sich vorstellen kann, braucht die Katze einiges an Mäusen um für den Tag satt zu werden. Eine einzelne Maus dient lediglich als Snack und nicht zur vollkommenen Sättigung.
Eine wildlebende Katze muss um satt zu werden mehrere dieser Snacks zu sich nehmen.
Man sollte sich nicht wundern, wenn eine Wohnungskatze nun eine ziemliche Sauerei vor und in ihrem Futternapf veranstaltet, das Futter aus dem Napf nimmt und kräftig durchschüttelt, hin und her schleudert. Dies ist ein angeborenes Verhalten, welches immer vor dem Fressen zu Tage kommt. Es könnte ja Dreck am Futter sein ;-)
Eine reine Wohnungskatze verbraucht keine Energie in Jagd und Beuteerlegung für ihre Nahrungsaufnahme. Oft wird der Fehler begangen, dass man seinen Wohnungskatzen den ganzen Tag Futter zur Verfügung stellt. Mit dem Ergebnis, dass viele Wohnungskatzen zu dick werden. Manchmal ist die Fütterung sogar die einzige Abwechslung vom täglichen Trott für eine Wohnungskatze. Also fordert sie bei Langeweile lautstark Futter…
Die Fütterungen sollten neben den täglichen Spielritualen die wichtigsten Highlights des Tages für unsere Hauskatzen sein.
Beachtet man dies, so erklärt sich von selbst, dass man kein Futter stehen lässt und stattdessen feste Futterzeiten einführt. Auch bei berufstätigen Dosenöffnern braucht tagsüber nicht ständig Futter zur Verfügung zu stehen.
Ausgewachsene Katzen kommen sehr gut mit zwei Mahlzeiten am Tag zurecht. Man kann natürlich auch eine dritte Mahlzeit am späten Abend als Betthupferl einführen, jedoch sollte die Gesamtmenge des ungefähren Tagesbedarfs nicht überschritten werden.
Möchte man seine Katze an etwas flexiblere Futterzeiten gewöhnen, so ist das auch sehr gut möglich, indem man die Uhrzeiten nicht täglich punktgenau einhält, sondern auch mal eine Stunde früher oder später füttert. In der freien Natur frisst die Katze auch, wenn sie gerade einen Fang hat und das geschieht sicher nicht täglich um die gleiche Zeit.
Wenn man seinen Katzen auch bei Abwesenheit zwischendurch ein paar kleine Snacks gönnen möchte, so kann man dies, indem man z.B. Trockenfutter an verschiedenen Stellen,die die Katze gerne aufsucht, versteckt. Oder man bastelt eine kleine Dose mit Löchern, in die man ein paar Trockenfutterbröckchen hinein gibt. Darin kann die Katze dann nach ihren Snacks angeln. Auf diese Art werden die Sinne der Katze gefordert und sie bekommt sogar eine kleine Zwischenmahlzeit ohne sich zu überfressen.
So wie beschrieben erlebt die Katze die tägliche Fütterung als Unterhaltung.
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Goethe
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02.09.2006 00:45 |
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02.09.2006 um 00:45 verfassten Beitrag.
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Kerstin

Luuuddeerrr....sagt Arne...


Dabei seit: 15.08.2006
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Trinkverhalten der Freigänger:
Ursprünglich stammen unsere Katzen aus sehr wasserarmen Gegenden. Sie haben sich diesen Gegebenheiten angepasst und kommen mit sehr wenig Wasser aus. Größtenteils wird der Flüssigkeitsbedarf durch die Nahrung aufgenommen. Beutetiere haben einen hohen Wasseranteil. In der freien Natur sind die von unseren Katzen bevorzugten Wasserstellen nicht immer sehr nah bei ihrem Wohnbereich. Manchmal sind solche Trinkstellen auch nicht immer gefahrlos zu erreichen. Daher trinken Katzen nur ein oder zweimal täglich um den Bedarf zu decken, statt oft und in kleinen Mengen. Bei unseren Freigängern liegen die Wasserstellen meist im täglichen Erkundungsbereich ihrer Reviere. Sie nutzen ihre Wasserstellen dann bei ihren Rundgängen automatisch. Übrigens können Katzen durch ihren Geschmackssinn Wasserqualität sehr gut unterscheiden. Wasser ist für sie nicht gleich Wasser.
Trinkverhalten der Wohnungskatzen:
Der größte Teil des Flüssigkeitsbedarfs bei den mit uns gemeinsam im Haushalt lebenden Katzen wird durch das Dosenfutter oder auch durch BARF gedeckt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Katze zusätzlich noch aus einem bereitgestellten Wassernapf trinkt ist nicht sehr hoch. Erst recht nicht, wenn man den Wassernapf unmittelbar neben dem Futternapf positioniert. Es gibt Versuche, die belegen, dass Katzen bis zu einem Drittel mehr trinken, wenn sie eine Wasserquelle in der Wohnung haben, die nicht in unmittelbarer Nähe des Futternapfes steht. Lieber mögen sie es, wenn das Wasser bei Rundgängen durch die Wohnung auf ihrem Weg zu finden ist. Ein weiterer Grund warum Katzen nicht viel oder gar nicht trinken, ist, dass viele Katzen kein frisches Leitungswasser mögen. Lieber trinken sie aus dem Aquarium, aus dem Gartenteich, aus dem Blumentopf oder aus Untersetzern auf dem Balkon.
Fehlt ein solches Angebot welches dem feinen Geschmackssinn der Katze entspricht, so trinken Katzen halt eher wenig bis gar nichts.
Ein ruhiger, gut zu erreichender Platz, am besten auf dem Weg zu beliebten Katzenecken in der Wohnung bietet sich da an. In größeren Wohnungen auch ruhig mehrere Trinkangebote zur Verfügung stellen. Für Katzen, die tatsächlich frisches fließendes Wasser bevorzugen, bieten sich Zimmerbrunnen mit fließendem Wasser an.
Meine Katzen mögen am liebsten abgestandenes Wasser. Zu diesem Zweck habe ich eine große Schale mit Steinen und Wasserpflanzen gefüllt. Im Sommer kommt noch ein kleiner Ball hinein und fertig ist der kühlende Wasserspielplatz. Aber auch getrunken wird sehr gerne daraus. Auf dem Balkon oder im Garten bietet sich aufgefangenes Regenwasser für die Katzen an. Manche mögen es einfach lieber als Leitungswasser. So sollte man ein paar kleine Schalen als Regenfänger immer bereit stehen haben, damit die Katze sich daran laben kann (falls ein Balkon oder Garten vorhanden ist).
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Goethe
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02.09.2006 00:46 |
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Die Maus ist verdaut…
Freigänger und wildlebende Katzen suchen sich meist draußen in der Natur ihre Plätze für große und kleine Geschäfte.
Entweder eine weitläufige Stelle, beispielsweise eine Wiese, auf der die Katze alles gut überblicken kann, oder sie bevorzugt ein Gebüsch mit ein wenig Abgeschiedenheit. Beides dient dem Zweck, dass die Katze nicht unvorbereitet in ihrer hilflosen Pieselstellung überrascht wird. Auf der Wiese hat sie einen guten Überblick auf alles, was sich irgendwie nähern könnte, unter der Hecke hat sie den nötigen Schutz und Rückendeckung.
Die bevorzugte Konsistenz des Bodens ist weich, aufgelockert, sandig oder erdig. Die Katze möchte ihr Geschäft gut verscharren können. Allerdings auch nicht immer. Je näher die Katze an die Grenze ihres Reviers kommt, desto weniger verscharrt sie ihren Kot oder Urin. Das ganze dient dann als ihre persönliche Duftmarke zu rein kommunikativen Zwecken. Fremde Katzen wissen sofort, dass sie dort ihr Revier markiert hat.
In freier Natur wird eine Katze niemals an der gleichen Stelle ihr großes und kleines Geschäft gleichzeitig verrichten. Erst wird sie wahrscheinlich pieseln, sich etwas weiter eine andere Stelle suchen und dann Kot absetzen. Aber nie beides an einem Ort.
Für Wohnungskatzen bedeutet das…
…zunächst einmal, dass man besser zwei statt nur ein Klo an zwei verschiedenen Orten bereit stellt.
Auch wenn die Katze jedes Klo für beide Geschäfte nutzt, so wird sie das trotzdem nie in einem Abwasch erledigen. Erst geht die Mietze pieseln, um eventuell direkt danach auf ein anderes Klo zu gehen und Kot abzusetzen. Beim nächsten mal das ganze dann in umgekehrt.
Über die Größe und Art, sowie Anzahl der Katzenklos, die Art der Katzenstreu, wird an dieser Stelle im Forum genau berichtet Klick mich .
Zu den Haubenklos kann man gar nicht oft genug folgendes erwähnen:
Wenn man sich Katzen in der Natur beim Geschäft verrichten anschaut, dann stellt man fest, dass sie sich nicht in solche höhlenartigen Unterschlüpfe verkriechen um zu pieseln. Auch wenn viele Katzen dem Menschen zuliebe so ein Ding benutzen, ihrer Natur entspricht es ganz und gar nicht. In einem Haubenklo sammeln sich die Düfte geballt und die Katze ist mit ihrer feinen Nase diesen Düften auf engstem Raum ausgesetzt. Manche Katzen reagieren darauf mit Unsauberkeit. Also besser ist es, von vorneherein ein normales, ausreichend großes Katzenklo zu besorgen.
Der richtige Platz sollte an einer ruhigen Stelle sein, wo die Katze vor Überraschungen geschützt ist. Das ganze sollte ihr, wie in der Natur, einen guten Überblick und die nötige Sicherheit bieten. Manchmal muss man mehrere Stellen ausprobieren.
Das A und O für eine rege Benutzung des Katzenklos ist dessen Sauberkeit, für die wir Menschen zu sorgen haben.
Nur so kann man auch von seiner Katze erwarten, dass sie das Klo gerne benutzen wird.
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02.09.2006 00:49 |
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Kerstin am
02.09.2006 um 00:49 verfassten Beitrag.
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